03/2014 - ICC-News - Iffezheimer Carnevals Club e.V.

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Rückblick Chaisebuckelfest 2014

Herausgegeben von in News ·

Das Ende der diesjährigen Kampagne wurde wie immer am Fastnachtsdienstag gefeiert. Bei strahlendem Sonnenschein und traumhaftem Wetter trafen sich viele Narren zur Straßenfastnacht am Chaisebuckel, um bei der Kür der „Fastnachter des Jahres" dabei zu sein. Diese wurden im Vorfeld von den Besuchern der Prunk- und Fremdensitzungen gewählt.
Auf dem dritten Platz landeten die „Engel vom siebten Himmel" mit ihren Geschichten über den beschwerlichen Anflug und allerlei Irdischem.
Den zweiten Platz belegte unsere neue Musikgruppe „Ohrenschmalz". Eine Kombination völlig musikbegeisterter Rieder und Iffzer.
Die meisten Stimmen der Zuschauer konnten Harald „Winnetou" Kraft und seine treuen Gefährten Armin „Old Shatterhand" Merkel und Ribana (Christoph Laubel) erringen. Wie in der Prunk- und Fremdensitzung erzählten sie u.a. von der neu gestalteten Ortsmitte. Da dies der letzte Auftritt in dieser Dreierkonstellation war, bedankte sich Harald nochmals recht herzlich bei seinen beiden Kollegen für die jahrelange Treue auf der Bühne.



Allen „Fastnachtern des Jahres" wollen wir hiermit nochmals herzlich gratulieren und uns für ihre hervorragenden Darbietungen bedanken!
Einen Dank möchten wir auch dem Fanfarenzug und dem Musikverein für die musikalische Begleitung aussprechen, sowie allen Narren von Nah und Fern für die rege Beteiligung bei den vielen Fastnachtsveranstaltungen.

Wir freuen uns schon auf den 11.11., wenn wir wieder ausrufen dürfen:
„Auf die Iffzer Fastnacht ein dreifach kräftig Iffze Helau!"



Rückblick Rathausstürmung 2014

Herausgegeben von in News ·

Unter großer Anteilnahme der Iffzer Narrenschar wurde am Schmutzigen Donnerstag unser Bürgermeister Peter Werler von einer Abordnung „Iffzer Igel" aus dem Rathaus abgeholt und vor das grobgünstige Narrengericht gebracht. In der darauffolgenden närrischen Gerichtsverhandlung wurden dem Bürgermeister etliche Vergehen des vergangenen Jahres vorgeworfen. Ein Thema war die Eröffnung einer weiteren Bibliothek in Iffezheim. Die Staatsanwaltschaft warf Peter Werler vor, dass eine weitere Bibliothek in der Grundschule nicht notwendig sei und hierbei unnötig Steuergelder verschwendet werden. Die Verteidigung versuchte dies zu entkräften, indem sie vor brachte, dass Herr Werler versucht die Bildung der Schüler schon in frühster Kindheit zu fördern.
Ein weiterer Punkt war das neue Neubaugebiet. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, dass er bei der Ausarbeitung des neuen Baugebietes seine Liebe zum Pferdesport in sein Tagesgeschäft einfließen ließ. So habe er private Interessen vor das Wohl der Allgemeinheit gestellt und hat bei der Gestaltung des Neubaugebietes den Gemeinderat auf heimtückische Art beeinflusst. Auf Nachfragen des Richters erläuterte der Staatsanwalt, dass das Neubaugebiet zur Erweiterung der Galopprennbahn dienen solle. Betrachtet man das Gebiet aus der Vogelperspektive ist zu erkennen, dass durch die Anordnung der Wege ein Parcours entstanden ist. Außerdem gibt es Hinweise, dass bereits Planungen zu einer Oser Tribüne und einem Seniorensprung im Gange sind. Des Weiteren habe Werler sogar Wassergräben einbauen lassen, um das „Alte Badener Jagdrennen" wieder beleben zu können. Der Verteidiger versuchte diese Anschuldigung zu entkräften, indem er erläuterte, dass die Gräben keineswegs für Pferdesport gedacht seien. Vielmehr könne man so die Gefahr der Zuwanderung eindämmen, in dem die Gräben beim Ansturm aus dem benachbarten Sandweier mit Oberflächenwasser geflutet werden.
Als weiteren Anklagepunkt brachte der Staatsanwalt vor, dass Peter Werler, trotz Widerstände der Einwohner, endlich seinen Willen durchgesetzt hat, um den hiesigen Schulen einen Namen zu verpassen. Durch die farbliche Gestaltung der Haupt- und Realschule kommt man um die Bezeichnung „Villa Kunterbunt" nicht mehr rum. Der Verteidiger versuchte dagegen die ganze Schuld auf den Gemeinderat abzuwälzen, da sein Mandant farbenblind sei und deshalb nicht zur Verantwortung gezogen werden könne.
Auch die Vorwürfe, dass der Angeklagte mehrfach auf dem Behindertenparkplatz vor der Kirche geparkt hat, versuchte der Verteidiger zu entkräften. Der Staatsanwalt untermauerte daraufhin seine Anschuldigungen damit, dass der aufgestellte Tannenbaum vor dem Rathaus auf Anweisung des Bürgermeisters nochmals entfernt und gekürzt werden musste. Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Aufgrund des hohen Baumes konnte Peter Werler sein, auf dem Behindertenparkplatz, abgestelltes Fahrzeug nicht mehr sehen.
Strafmildernd brachte der Verteidiger vor, dass Bürgermeister Peter Werler bereits Opfer eines Putschversuchs wurde. Auf dem Kappenabend des Männergesangvereins und Obst-und Gartenbauvereins kam es zum Sturz des Bürgermeisters. Nur durch die Erfahrungen aus alten Rastatter Zeiten konnte Werler einen Regierungswechsel in Iffezheim verhindern.
Der letzte Punkt der Anklageschrift lautet, dass Peter Werler das Urteil zu Punkt 2. Absatz 1 aus dem Vorjahr nicht erfüllt hat. Zitat: „Für das Versäumnis bei der Verleihung des Goldenen Pfostens die Ehrenmütze des ICC nicht ordnungsgemäß auf dem Kopf zu tragen, wird der Angeklagte verurteilt den Elferrat bei einer der nächsten Ratssitzungen zu besuchen und für ausreichend Getränke sorge zu tragen." Diese Auflagen wurden laut Staatsanwalt nicht erfüllt.
Der Verteidiger versicherte, dass sein Mandant um das Wohl seiner Untertanen besorgt ist und es somit gegen sein Naturell ist, den Elferrat mit alkoholischen Getränken zu versorgen.
Nach dem Verlesen der Plädoyers zog sich das Gericht zur Beratung zurück

Während der Verhandlungspause sorgte der Fanfarenzug Iffezheim für fastnächtliche Stimmung auf dem Platz. Als besonderen Augenschmaus bot die Garde der Narretei im Ried einen Tanz dar.
Zur Urteilsverkündung wurde die anwesende Narrenschar gebeten das Geschwätz und Saufgelage einzustellen, so dass der Richter seine Entscheidung mitteilen konnte. Unter allgemeiner Zustimmung der Anwesenden wurde der Bürgermeister schuldig gesprochen und seiner Amtsgeschäfte bis zum Aschermittwoch enthoben. Das Versäumnis aus dem vergangen Jahr wurde erneut in das Strafmaß aufgenommen. Allerdings wurde das Urteil noch etwas verschärft. Der Verurteilte hat bis zum Zeitpunkt der Generalversammlung des ICC die Möglichkeit einen passenden Termin mit dem Präsidenten zu vereinbaren. Erfolgt keine Terminabsprache, legt der Elferrat während der Generalversammlung einen Termin fest. In diesem Fall wird aber keine Ratssitzung abgehalten, sondern der Verurteilte muss ein Sommerfest in seinem Garten veranstalten. Des Weiteren, als sofortige Maßnahme, wurde der Bürger Peter Werler verurteilt, der anwesenden Narrenschar seine Verbundenheit zum Pferderennsport zu beweisen. Dies erfolgte in einem Wettstreit. Als Gegner wurde die Minigarde als aktive Reitsportler verpflichtet.





Nach der Ausübung der Strafe spielte nochmal der Fanfarenzug Iffezheim unter der Leitung ihres Zugführers Mario Eberle. An dieser Stelle gilt unser Dank an dem Fanfarenzug, der die Rathausstürmung jedes Jahr tatkräftig unterstützt.
Ein weiterer Dank dem Reit- und Rennverein für die Bereitstellung der Hindernisse.



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