Fasnachter des Jahres / Strassenfasnacht - Iffezheimer Carnevals Club e.V.

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Fasnachter des Jahres / Strassenfasnacht

Das Jubiläum des Iffezheimer Carneval-Clubs ist nicht nur eine für Insider beschränkte Angelegenheit. Es ist viel mehr. Es ist unbestritten, dass die Iffzer Einwohnerschaft stets auch frohe und heitere Impulse geben kann. Aus Aufzeichnungen wissen wir, dass zur Fasnachtszeit schon immer Gelegenheit zu Fez und Frohsinn vorhanden war. Aus den Archiven hat Senator Dieter Degel gar entdeckt, dass vor bald zwei Jahrhunderten ein Iff’zer Schultes einen amtlichen Schriftsatz, wohl aber in der Absicht, der Angelegenheit keinen allzu großen Ernst beizumessen, mit dem Satz „der Jahreszeit entsprechend grüße ich Sie und wünsche eine glückselige Fasnacht“ abschloss. An dieser Glückseligkeit hat sich bis heute nichts geändert. Es ist dem ICC Dank zu sagen, dass er diese Stimmung als Clubziel propagiert und damit auch in unserer Gemeinschaft zu Nachahmungen sorgt.
Als Rheinische Frohnatur ist der Verfasser öfter zitiert worden. So sind es jetzt gar drei Jahrzehnte, wo auch selbst erlebte Bräuche und Aktivitäten in der fünften Jahreszeit in angenehmer Erinnerung bleiben.
Der ICC ist eigentlich nicht der Organisator der Straßenfasnacht, aber er gibt mitunter Anregung dazu und trägt aktiv dazu bei. So ist auch die Geburtsstunde des jetzt nicht mehr weg zu denkenden „Chaisebuckel-Treff“ am dienstäglichen Kehraus mit der Kür des „Fasnachter des Jahres“ entstanden.
1985 war aus dem Vortrag der „ICC-Singers“ zu entnehmen „tausend mal probiert und nichts passiert…und dann hat’s Bumm gemacht“. Der Betroffene, ob seiner späten Vaterschaft, nahm‘s leicht auf die Schulter und beteiligte sich am Umzug mit Frack. Zylinder und Kinderwagen schiebend. Spontan, wegen dieser Originalität, hat der Bürgermeister am darauf folgenden Fasnacht-Dienstag draußen am Kapellen-Buckel dem „Rouger“ die Urkunde zum Fasnachter des Jahres überreicht. Der Geehrte war von Tränen gerührt. Von da an waren immer Personen, ob gewollt oder aus Unpässlichkeiten, mit der Jahresehrung besonderer Art bedacht.
Zum „Chaisebuckel-Treff“ kam es, weil Meingold Merkel als Büttenredner den gemeinderätlichen Arbeitstitel „Josefsplatz“ für den im Ausbau befi ndlichen Bereich Kreuzung Josefstraße und Rennbahnstraße als unpassend mokierte, wo doch jeder weiß, dort ist der Chaisebuckel. Zum besonderen Ausdruck kam die Überreichung eines Straßen-Namen-Schildes mit entsprechendem Text an den Bürgermeister. Auch hier spontan die feierliche Installation des Schildes am Fasnet-Dienstag.
Aus fasnachtlichen Launen heraus ist der „Chaisebuckel“ mit Fasnachter-Ehrung eine feste Größe geworden. Diese besondere Eigenheit ist in der Region einmalig. Die große Schar der Besucher stellt es immer wieder deutlich unter Beweis.
Nicht vergessen werden dürfen aber auch die weiteren fasnachtlichen Unternehmungen. So wird auch der Bürgermeister ob seiner vielfältigen Verfehlungen am Schmutzig-Donnerstag durch das grobgünstige Gericht zu deftigen Strafen verurteilt. Der Verfasser ist gesanglich eine absolute Nullnummer, so war die schlimmste Strafe für ihn, nicht wegen des Textes, sondern einfach weil er zu singen hatte: “schwarz-braun ist die Haselnuss“.
Die Iffezheimer Straßen sind zum Kehraus am Rosen-Montag und Fasnacht-Dienstag durch närrisches Volk in Personen des Musikvereins und Fanfarenzuges sowie allerlei Hexen bevölkert. So soll es immer bleiben um unsere Gemeinde, geprägt durch Frohsinn und Heiterkeit. So lebt man in der bürgerschaftlichen Harmonie.

 
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